Kinder – und Jugendfarm Wuppertal

Was ist die Jugendfarm?
Die Jugendfarm ist ein Bauernhof, auf dem viele verschiedene Tiere leben. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 25 Jahren können dort kostenlos in ihrer Freizeit Tiere versorgen und Verantwortung für sie übernehmen. Das Ziel der Jugendfarm ist es den Kindern Tiere und Natur näher zu bringen und sie zum Umweltschutz anzuregen. In der Farmversammlung dürfen alle Kinder ihre Meinung sagen und bei Entscheidungen mitbestimmen. Kinder ab 12 Jahren, dürfen z.B. entscheiden, was mit neugeborenen oder sterbenden Tieren geschehen soll. Auch Gruppen wie Schulklassen, Kindergärten und Geburtstagsgruppen können die Jugendfarm für einen oder mehrere Tage besuchen.
Aufbau der Jugendfarm
Die Jugendfarm liegt auf einer Fläche, die so groß ist wie 9 ½ Fußballfelder. Der Hof hat drei Gebäude, ein altes Fachwerkhaus, einen Stall mit Scheune und Werkstatt und ein kleines Haus für einige Tiere. Es gibt auch Gewässer, nämlich einen kleinen Teich, einen Bach und die Wupper, die an die Jugendfarm grenzt. Es gibt zwei Weiden, einen Reitplatz, einen Paddock und einen Garten. Es gibt genug Platz zum Toben und Fußballspielen und auch einen Bauspielplatz, auf dem man mit Holzbrettern etwas bauen kann.
Die Tiere der Farm

Auf dem Bauernhof gibt es Meerschweinchen und Kaninchen. Das sind Nagetiere.
Als Geflügel gibt es Gänse, Enten und Hühner. Die Gänse dürfen frei herumlaufen. Geflügel sind Vögel, die als Nutztiere gehalten werden.
Auf vielen Bauernhöfen gibt es Kühe, doch auf diesem nicht.

Dafür gibt es andere Wiederkäuer, und zwar Ziegen und Schafe. Außerdem gibt es Schweine. Es gibt auch Raubtiere, nämlich Katzen, Hunde und sogar Frettchen.
Ponys und Pferde sind auch auf der Farm. Man darf sie putzen und darauf reiten. Eines der Ponys hat nur noch ein Auge. Alle Tiere darf man füttern und streicheln. Im Besonderen darf man die Hühner sogar auf den Schoß nehmen.
Die Menschen der Farm

Auf der Kinder- und Jugendfarm arbeiten Susanne Hauptmann, Simone Reich, Jens Neubauer und Gaby Waldmann. Praktikanten und Arbeitslose können dort auch mithelfen und bekommen dafür ein bisschen Geld. Eltern oder Erwachsene ohne Kinder können dort freiwillig helfen, ohne dass sie Geld bekommen. Das nennt man ehrenamtliches Engagement. Die Ehrenamtlichen können bei Festen, der Heuernte und vielen anderen Sachen helfen.
